Verfolgungspfad
Das pädagogische Konzept
Betreuungsrahmen:
Montags – Freitags 11.00 – 16.00 Uhr
Ferienbetreuung 8.30 – 15.00 Uhr
Schließtage: letzten drei Wochen der Sommerferien, Rosenmontag und zwischen Heiligabend und Neujahr
Verpflegung:
täglich warmes Mittagessen plus Nachtisch
Obst und Getränke stehen kontinuierlich bereit
Hausaufgaben und schulische Förderung:
Die Hausaufgabenbetreuung erfolgt unter pädagogischer Aufsicht. Durch die tägliche Teilnahme der OGS Mitarbeiter am Schulunterricht wird eine besondere Wahrnehmung und Förderung des einzelnen Kindes ganzheitlich gewährleistet.
Pädagogische Arbeit mit dem Kind:
Freizeitangebote im künstlerisch-musischen, sportlich-spielerischen, sozialen und kommunikativen oder handwerklichen und technischen Bereich sind je nach Entwicklungsstand verpflichtendes Angebot.
Zielsetzungen sind im Besonderen:
- Entwickeln von Konfliktlösungsstrategien
- Stärkung sozialer Kompetenzen
- Unterstützung in belasteten Familiensituationen
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- Aufarbeitung von Entwicklungsrückständen
Pädagogische Differenzierung seit Schuljahr 2010/ 2011
Seit August 2010 bietet die OGS intensiv im Rahmen der sozialen Gruppenarbeit ein differenziertes Betreuungsangebot an.
Je nach Gruppenzusammensetzung (z.B. bezüglich Alter, Entwicklungsstand, Förderbedarf) bedarf es dieser Differenzierung, vor allem in Hinblick auf Lern- und Förderziele.
Die Gruppe „Saphir“ mit maximal 7 Plätzen bietet ein intensives Angebot für Kinder der Klassen 1 und 2 sowie für Kinder, die in ihrer Entwicklung und Wahrnehmung verzögert sind und hier elementare Erfahrungen in einem geschützten Rahmen nachholen können.
Rituale und Strukturen im Gruppenalltag sind hier besonders wichtig: Sie geben Sicherheit und Halt, ermöglichen eine Orientierung, sorgen für Strukturierung und damit Ordnung und vermitteln Verlässlichkeit und Geborgenheit.
Die Gruppe „Granat“ mit maximal 12 Plätzen betreut Kinder der Klassen 3 und 4, welche mit verfestigten Verhaltensauffälligkeiten und teilweise traumatisierenden Erfahrungen zu uns kommen.
Auch hier ist ein ritualisierter und strukturierter Gruppenalltag Voraussetzung. Um massive Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Aggressionen, oppositionelles Verhalten, Nichtakzeptanz von Erwachsenen, fehlendes Selbstwertgefühl und nicht vorhandene Gruppenfähigkeit zu bearbeiten, bedarf es einer permanenten Verhaltenbeobachtung und -modifikation.
Dies beinhaltet beispielsweise kontinuierliche Verstärkung gewünschten Verhaltens, zeitnahe Reflexion und Spiegelung und gemeinsames Erarbeiten von angemessenen Konfliktlösungsstrategien.