Die Zusammenarbeit der Wohngruppe mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Sin

Das Konzept basiert auf einer engen Kooperation der Wohngruppe mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Sinsen. Dabei wird auf die Trennung von therapeutischer und pädagogischer Arbeit geachtet.

Bei der Entlassung anorektischer PatientInnen in das Jugendhilfeangebot wird in einem Aufnahmekontrakt zwischen KlientIn und TherapeutIn und Gruppenleitung ein Minimalgewicht vereinbart, bei dessen Unterschreitung eine Wiederaufnahme in die Klinik erfolgt.

Bei akuten Rückfällen ist eine stationäre Aufnahme unmittelbar möglich.

Die Fallberatung wird durch einen Kinder- und Jugendpsychiater oder Psychologen der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Sinsen gewährleistet.

Die regelmäßige Praxisreflexion hinsichtlich der Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen der MitarbeiterInnen und ihrer hohen Verantwortung für das Handeln der Jugendlichen wird zum einen durch die heiminterne Teamberatung und zum anderen durch externe Supervision sichergestellt.