Aufnahme und Clearingverfahren

Die Jugendlichen kommen allein oder werden von Verwandten in die Fachstelle UMF Noah gebracht.

Da die meisten unter ihnen keine Ausweisdokumente besitzen, erfolgt zeitnah nach ihrer Ankunft eine Inaugenscheinnahme, in welcher die Mitarbeiter_innen der Fachgruppe UMA des Jugendamtes eine Alterseinschätzung durchführen.

Wird ein Jugendlicher minderjährig geschätzt, meldet die Fachgruppe UMA ihn beim Landschaftsverband Rheinland an und der Jugendliche verbleibt zunächst in der Fachstelle UMF Noah.

In einem Erstscreening wird eingeschätzt, ob er für das Verteilungsverfahren angemeldet werden kann. Dabei wird geprüft, ob körperliche bzw. psychische Erkrankungen einer Umverteilung entgegenstehen oder ob der Jugendliche bereits familiäre oder soziale Bezüge in Bochum hat. (Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher).

Trifft dies zu und der Jugendliche erhält eine Zuweisung für Bochum beginnt anschließend die eigentliche Inobhutnahme (§42b SGB VIII). Dabei wird ein Clearingverfahren – Clearing 2 – durchgeführt. Am Ende des Clearings wird eine Empfehlung für die notwendigen Hilfen für den unbegleiteten minderjährigen Flüchtling ausgesprochen, die ebenso Erkenntnisse für das aufenthaltsrechtliche Verfahren beinhaltet.

Ansprechpartner

Gruppenleitung

Linda Landmesser

Tel: 0234-33819987 oder 
       0234-33819992