Ambulanter Dienst I

Ambulanter Dienst I (Frankenweg)

Wir betreuen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 – 21 Jahren.

Seit einigen Jahren betreuen wir auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, wodurch die interkulturelle Arbeit ein wichtiger Teil unseres Gesamtkonzepts geworden ist.

In folgenden Situationen kann ambulante Hilfe notwendig oder hilfreich sein: bei Schwierigkeiten im Elternhaus, als Zwischenschritt vor dem Einzug in die eigene Wohnung, wenn das eigenständige Wohnen noch eine Überforderung darstellt, wenn nach einer stationären Unterbringungsform eine Phase der Unterstützung notwendig ist,  bei psychischen oder emotionalen Problemen, um jungen Flüchtlingen einen guten Start in Deutschland zu ermöglichen und sie bei der Integration zu begleiten.

Im Vordergrund steht die individuelle und personenbezogene Hilfestellung. Hierzu gibt es für jeden Jugendlichen eine feste Bezugsperson, die sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Jugendlichen orientiert. Um sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen, arbeitet der Ambulante Dienst in enger Kooperation mit einer Vielzahl von Fachkräften aus unterschiedlichen Institutionen zusammen: Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und Haushaltsführung, Vermittlung von Strategien zur Krisenbewältigung, Aktivierung von Ressourcen, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung und Unterstützung bei Problemen im schulischen und emotionalen Bereich, Unterstützung bei behördlichen, sozialen und finanziellen Angelegenheiten, Schulische und berufliche Perspektivenentwicklung, Unterstützung bei der sozialen Vernetzung, Vermittlung und Anbindung an verschiedene Institutionen, Unterstützung bei der Verselbstständigung, Hilfe bei der Realisierung individueller Wünsche des Jugendlichen

Die Betreuung im Frankenweg zeichnet sich durch die wochentägliche Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen in zwei Büros vor Ort aus. Neben festen Terminen und Verabredungen, die zwischen dem Jugendlichen und dem jeweiligen Betreuer vereinbart werden, ergibt sich für die Jugendlichen die Möglichkeit zur situativen Kontaktaufnahme vor Ort. Es finden außerdem regelmäßig Gruppenaktivitäten statt, an denen die Jugendlichen teilnehmen und Kontakt zueinander aufnehmen können. Zudem bietet der Ambulante Dienst: Die Erreichbarkeit von pädagogischen Hilfskräften von Mo-Fr von 17-22 Uhr und Nachtbereitschaften an den Wochenenden, Regelmäßige Freizeit- und Bildungsangebote in den Abendstunden durch pädagogische Hilfskräfte. Intensität der Betreuung:
Je nach Bedarf des Jugendlichen bietet der Ambulante Dienst unterschiedliche Betreuungsformen an. Die Intensität der Betreuung wird hilfeplangesteuert festgelegt: Mobile Betreuung (MOB): Betreuungsschlüssel 1:3 (inklusive Dokumentation, Fallbesprechung im Team, Telefonate etc.), Sozialpädagogisch betreutes Jugendwohnen (SBW): Betreuungsschlüssel 1:8 (inklusive Dokumentation, Fallbesprechung im Team, Telefonate etc.),Fachleistungsstunden (FLS): Stundenzahl nach Vereinbarung (face to face) (inklusive Wegezeiten, Dokumentation, Fallbesprechung im Team, Telefonate etc.)

Wir bieten für die mobile Betreuung: 24 Std. Rufbereitschaft Nachtbereitschaften und Tagdienste von Freitag bis Montag durch pädagogische Hilfskräfte Regelmäßige Betreuungszeiten in den Abendstunden bis 22.00 Uhr durch päd. Hilfskräfte zur

Durchführung von Freizeit- und Bildungsangeboten Wochenendfreizeiten mit hauptamtlichen Mitarbeitern mögliche Zusatzleistungen Weitere Leistungen können individuell vereinbart werden wie z.B.: Rufbereitschaft für Sozialpädagogisch betreutes Jugendwohnen und Fachleistungsstunden Nachtbereitschaften an Freitagen, Samstagen und Sonntagen durch päd. Hilfskräfte für Sozialpädagogisch betreutes Jugendwohnen und Fachleistungsstunden Besonders betreuungsintensive und heilpädagogische, therapeutische, krisenintervenierende, familieneinbeziehende Leistungen anderen Formen erzieherischer Hilfen Wohnformen

Der Ambulante Dienst bietet unterschiedliche Wohnformen an: Jugendliche und junge Erwachsene können: in von uns untervermieteten Appartements und Wohnungen (teil- oder vollmöbliert), in von den Sorgeberechtigten angemieteten Wohnungen, mit Erreichen der Volljährigkeit in selbst angemieteten Wohnungen vom Ambulanten Dienst betreut werden.

In diesem Rahmen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen mit erhöhter sozialer Kontrolle erste Schritte in Richtung eines eigenverantwortlichen Lebens zu unternehmen.

Die eigene Wohnung bietet individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Ein hoher Grad an Selbstständigkeit ist gefordert. Die Erledigung des Haushalts und der Umgang mit dem Alleinsein gehören dazu. Trainingswohnungen.
Unsere Trainingswohnungen sind teilmöbliert. In den Appartements sind jeweils Küche und Elektrogeräte vorhanden. Der zeitliche Rahmen des Untermietverhältnisses ist hilfeplangesteuert.
Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen mit erhöhter sozialer Kontrolle erste Schritte in Richtung alleinverantwortliches Leben zu unternehmen.
Die Betreuung im Frankenweg zeichnet sich durch die wochentägliche Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen in drei Büros vor Ort ebenso aus, wie durch die Nutzung der technischen Möglichkeiten der Büros und die Förderung der engen Kontakte der Jugendlichen untereinander.
Regelmäßig finden Gruppenaktionen mit den Jugendlichen statt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von situativen Kontaktmöglichkeiten.

Ansprechpartner

Bettina Nalato-Scholz

02327 545348
02327 545349

Amb. Dienst I

Frankenweg 36
44867 Bochum

Wegbeschreibung

Freie Plätze

Ambulanter Dienst I

1 freier Platz

in der Mobilen Betreuung