16 Jahre für die Jugendhilfe

Stiftung Overdyck verabschiedet Kuratoriumsvorstand Karl Kosel (erste Reihe, Zweiter von rechts). In der erste Reihe: Werner Neveling, Petra Hiller und Pfarrer Peter Schefller (von links).
Stiftung Overdyck verabschiedet Kuratoriumsvorstand Karl Kosel (erste Reihe, Zweiter von rechts). In der erste Reihe: Werner Neveling, Petra Hiller und Pfarrer Peter Schefller (von links).

19. Mai 2008

Karl Kosel, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Overdyck, verabschiedet

Mit einem Festakt hat die Stiftung Overdyck ihren langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden Karl Kosel verabschiedet. Mitarbeiter der Stiftung Overdyck und ihres Trägers Diakonie Ruhr dankten dem 74-Jährigen für sein langjähriges Engagement.

„Pfarrer Karl Kosel hat als Vorsitzender des Kuratoriums maßgeblich zu der neuen Struktur der Stiftung Overdyck und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Diakonie Ruhr beigetragen“, erklärt Pfarrer Peter Scheffler, theologischer Vorstand der Diakonie Ruhr. „Mit großem Engagement und Zuverlässigkeit hat Karl Kosel die Entwicklung Overdycks in den vergangenen 16 Jahren begleitet“, ergänzt Overdyck-Heimleiterin Petra Hiller.

Karl Kosel war seit 1992 Vorsitzender des 25-köpfigen Kuratoriums der Stiftung Overdyck und prägte gemeinsam mit den Mitarbeitern die pädagogische Richtung in der Kinder- und Jugendhilfe. Als wichtigste Projekte seiner Amtszeit nennt Kosel die wirtschaftliche Sanierung der Stiftung und die Zusammenarbeit als selbstständige Einrichtung mit der Diakonie Ruhr. Von Bedeutung sind ebenfalls die Gründung der Notschlafstelle „SchlafAmZug“, das Einrichten eines Bereitschaftsdienstes für das Bochumer Jugendamt in 2001 und die Übernahme des Kindernotruftelefons in diesem Jahr. Als Fördervereinsmitglied wird Kosel den Kontakt zu Overdyck weiterhin halten.

„Das Konzept an nur einem Ort Angebote zu machen, ist in der Jugendarbeit überholt. Die Stiftung Overdyck arbeitet dort, wo Jugendhilfe nötig ist. Overdyck ist auf einem sehr guten Weg und die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sehr gut“, erklärt Karl Kosel.

Die Stiftung Overdyck arbeitet mit verschiedenen ambulanten und stationären Angeboten in der erzieherischen Jugendhilfe und ist seit 1994 eine selbstständige Einrichtung der Diakonie Ruhr.

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